Wie Street Food zum kult wird

Mai 27, 2019by André Berchem0

Ein paar vegetarische Maultaschen an der Ecke oder Ice Cream Rolls vom Stand? Street Food ist eine außergewöhnliche Art zu essen. Derzeit in Deutschland erlebt es einen echten Boom. Was es mit Street Food auf sich hat und in welchen Städten die Street Food Kultur besonders groß ist verraten wir dir!

Street Food, ein neuer Trend im Land! Hobbyköche und Gourmets verfolgen mit einer großen Begeisterung die Entwicklung auf den Straßen in ganz Deutschland, wo immer mehr internationale Köstlichkeiten zum Mitnehmen oder zum sofort essen angeboten werden. Ob indisch, französisch, amerikanisch, pakistanisch, australisch oder japanisch, das Angebot könnte kaum größer sein. Ausgefallen muss es nicht immer sein. Was sich für den einen exotisch anhört, gehört für den anderen zum Alltag. Da mag es also wenig überraschen, dass Bratwurst, Currywurst und Pommes oder auch der Döner zum typischen deutschen Street Food gehören. Im Grunde zählt alles, was aus kleinen Lädchen oder Ständen heraus zum „auf die Hand“ Essen angeboten wird.

Von der Frittenbude zum Food Truck: Street Food unterliegt einem Umbruch

Street Food vs. Fast Food: der große Unterschied.

Wo liegt der Unterschied zwischen Fast und Street Food? Bei dem „Goldenen M“, kann man sich Burger und ähnliches schnell auf die Hand geben lassen, dennoch verschwendet man beim Street Food ebenfalls keine Zeit. Beides ist möglich. Trotzdem ist es auch möglich, beides mit nach Hause zu nehmen und gemütlich am Esstisch zu verzehren. Wie wir Street Food oder Fast Food essen, hat relativ wenig mit der Namensgebung und dem Unterschied zu tun. Das Fast Food verdankt seinen Namen der rapiden und einheitlichen Zubereitung der Speisen: zusammengefast, große Mengen in kürzester Zeit herstellen. Heraus kommt Fast Food. Die Folgen daraus:  Gürkchen sind abgezählt, die Lage von jedem Salatblatt genau bestimmt und die Dicke der Burgerpatties für eine kurze Bratzeit genauestens berechnet und vereinheitlicht. Street Food spezialisiert sich daraus, dass es keine Restaurants gibt, sondern die Speisen und Getränke von vorn herein zum Mitnehmen und Unterwegs essen gedacht sind. Es gibt meistens keine Sitzplätze, kein Personal oder eine Bedienung und vor allem: kein Besteck. Es wird aus Food Trucks heraus verkauft, die sich meist an öffentlichen und stark besuchten Orten befinden. Das Angebot beim Street Food ist je Truck oder Imbiss klein, aber fein, meistens wird nur ein Produkt oder eine kleine Variation angeboten.

 

Um die gesamte Welt mit Street Food

Essen macht immer mehr Spaß. Zuhause kochen und backen ist und kann aufregend sein, vor allem interessanter, als sich ein belegtes Brot zu kaufen. Oder als die bekannte Pizza des Lieblingsitalieners. Exkursionen in exotische Länder und ausgefallene Speisen, werden immer interessanter. Wem da die Zeit und das Geld fehlen, um in die Ferne zu gelangen, kann dieses Verlangen stillen und muss sich nicht in sein Standard-Restaurant begeben. Die Rede ist von Street Food Events, bei denen Food Trucks aus ganz Deutschland mehrere Tage an einem Ort zusammenkommen und den hungrigen Besuchern ein Gourmetfestival an Street Food aus der ganzen Welt anbieten. Dann wird die Weltordnung auf den Kopf gestellt und es gibt türkisches Baklava, feinste Burger aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten gleich neben französischen Cidre Steaks, daneben japanisches Bento, das direkt rechts von dem britischen Stand zu haben ist, der Fish and Chips anbietet. Was in Deutschland gerade erst seinen Anfang hat, ist in anderen Ländern bereits seit Jahren vertreten. Es sind nicht mehr allein Street Food Festivals, sondern richtige Märkte, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Gerade in den östlichen Ländern gibt es eine ausgefallene Street Food Kultur, die mehreren kleine Stände mit frisch zubereiteten Speisen bildet und aus dem Stadtbild einfach nicht wegzudenken. In den USA hat San Francisco die möglicherweise berühmteste Street Food Szene, den SOMA StrEat Food Park, der jeden Tag für hungrige Mäuler seine Tore öffnet. Das jährliche San Francisco Street Food Festival etabliert sich als eine richtige Institution. Doch zurück nach Deutschland: Hier sind es vor allem die bekannten Städte, die sich über eine wachsende Street Food Gemeinde freuen können. So gibt es in Köln schon im fast monatlichen Takt ein Street Food Festival, dessen Beliebtheit dafür sorgte, dass es inzwischen auch in vielen anderen deutschen Städten veranstaltet wird. Andere Street Food Märkte blühen ebenfalls sehr auf, gerade in Berlin sin die Gegebenheiten dafür besonders gut. Aber auch in München, Stuttgart, Frankfurt, Mönchengladbach, Essen, Bottrop, Aachen, Nürnberg, Braunschweig, Trier, Koblenz und in vielen anderen Städten entwickelt eine echte Szene. Wer donnerstags mit Freunden oder Kollegen kulinarisch in das bevorstehende Wochenende hineinfeiern möchte, guckt sich in seiner Stadt nach einem Street Food Thursday um – hier öffnen auf Wochenmarkt-Plätzen gegen Abend statt Obst- und Gemüseständen Food Trucks ihre Theken. Zum Stand jetzt gibt es den Street Food Thursday in Köln (Rudolfplatz), Düsseldorf (Stahlwerk), Berlin (Markthalle Neun) und Hamburg (Fischauktionshalle).

 

Food Trucks Mobil

Der Begriff Street Food wird hier wörtlich genommen. In Hamburg, Berlin, München oder Köln sieht man sie schon öfter über die Straßen ziehen und sie sammeln sich an belebten Plätzen. Food Trucks, kleine LKWs mit eingebauter Küche, die auf kleinstmöglichen Raum höchstmögliche Qualität bieten. Das Fleisch kommt aus der Region für die kulinarisch perfekt ausbalancierten Burger und die pflanzlichen Produkte aus ökologischem Anbau. Morgens früh wird alles frisch zubereitet und nicht über mehrere Monate lang alles eingefroren. Die Saucen sind Eigenkreation, die Brötchen werden selbst hergestellt – oder sie werden in lokalen Bäckereien für den Truck hergestellt. Mit viel Liebe, frisch und Bio handgemacht– das sind die Qualitäten, mit denen sich Food Trucks identifizieren. Wiedererkennbar sind sie nicht nur durch ihre Speisen, auch die Trucks selbst stechen mit außergewöhnlichem Design und kräftigen Farben ins Auge. Food Trucks befinden sich nie an demselben Ort, mehrere Tage nacheinander. Viele von ihnen haben eigene Plätze, zu denen sie immer regelmäßig zurückkehren, doch an sich sind sie immer Deutschlandweit unterwegs und verbreitet. Zu den vielleicht bekanntesten Food Trucks gehören die Raph’s BBQ aus Köln (Burger und BBQ), die Burristas aus Hamburg (Burritos), Fräulein Fine aus Frankfurt (Desserts und Kuchen), oder auch Die intolerante Isi aus München (Spezialisiert auf Lebensmittelunverträglichkeiten). Das Angebot ist viel umfassender als das der Fast-Food-Ketten. Unter hokobo.de können sich (wissens)hungrige Fans von Street Food einen Überblick verschaffen, welche Food Trucks es wo gibt, mit deren Spezialitäten und unter anderem auch Preisen. Wer seine Favoritengefunden hat, kann ihnen meistens auch auf Facebook oder Instagram folgen und wird dort über aktuelle Speisekarten oder Standorte in der Zukunft informiert.

Street Food ist der aktuellste Trend, der die Deutschen begeistert. Durch Kreativität zeichnet sich Street Food aus. Es lohnt sich also, sich über die Street Food Festivals und Food Trucks zu informieren und sich durch die außergewöhnlichen Speisen zu probieren. Die Angebote der Food Trucks sind weitgehend größer als die der Restaurants, das bedeutet mit viel Liebe und hoher Qualität zubereitete Speisen aus aller Welt zu probieren, die man vielleicht nicht einmal kennt. Wer sich also auf eine exotische und kulinarische Weltreise in der eigenen Stadt begeben möchte, für den ist Street Food genau das was er sucht!

 

André Berchem


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